Prof. Dr. Christiane Schwarz 08.10.2026
Um mögliche Probleme im Geburtsverlauf frühzeitig zu identifizieren, müssen Hebammen und Geburtshelfer:innen den Geburtsverlauf im Blick behalten. Liegt noch ein normaler Verlauf vor oder müssen Maßnahmen getroffen werden? Das Partogramm dient in der Geburtshilfe als Hilfsmittel zur Einschätzung. Diskutieren Sie mit Prof. Dr. Christiane Schwarz folgende Fragen:
Müssen wir heutzutage noch Partogramme führen? Wozu? Und wenn doch – welche Informationen sind notwendig, welche sinnvoll, welche überflüssig? Was sind überhaupt Normwerte? Wann haben unsere Aufzeichnungen Konsequenzen – und welche?
Welches Partogramm setze ich in der Praxisanleitung ein? Lohnt sich ein Exkurs in die analoge Dokumentation oder »reicht« das digitale Format?
Im Webinar geht Christiane Schwarz auch auf die Frage ein, welchen Mehrwert das Partogramm in der Praxisanleitung hat und welches Partogramm in Anleitungssituationen ggf. sinnvoll ist.
Das Webinar setzt sich aus Live-Präsentationen und dem Austausch in der Gruppe und in Kleingruppen zusammen. Die Fortbildung bietet mit einem abschließenden Multiple-Choice-Test die Möglichkeit, das Gelernte zu reflektieren. 4 Unterrichtsstunden sind geeignet als Anerkennung für die Praxisanleitung.
Alle Webinarunterlagen und wichtigen Links finden Sie auf der Lernplattform der Akademie www.staude-akademie.digital.
• Der Geburtsverlauf im Blick (der Hebamme)
• Das Partogramm: Notwendig oder überflüssig?
• Mehrwert für die Praxisanleitung
Heutzutage ist es kaum mehr möglich, einfach »guter Hoffnung« ein Kind zu erwarten – zu stark ist der Drang nach Kontrolle und Absicherung. Kommt es im Rahmen einer pränataldiagnostischen Untersuchung […]
Die Schulterdystokie ist zwar eine seltene, aber von Geburtshelfer:innen gefürchtete Komplikation. Ziel der im letzten Jahr erschienenen S2k Leitlinie »Schulterdystokie«, ist es, die Prozesse zur individuellen Lösung der Schulterdystokie so […]
Spannungen sowie ein Ungleichgewicht im Becken und in der Beckenmuskulatur führen in der Schwangerschaft häufig zu Beschwerden und Schmerzen – und können im weiteren Verlauf während der Geburt die physiologischen […]
Es gibt viele Gelegenheiten und Gründe, das Gebären mit Hilfe von Medikamenten zu optimieren, und etliche Wirkstoffe, die dafür zur Verfügung stehen. Wehen werden von Geburtshelfer:innen oft als unregelmäßig oder […]
Sudden unexpected postnatal collapse (SUPC) ist ein seltener, aber hochkritischer Notfall, der bei zuvor gesunden Neugeborenen innerhalb der ersten Lebenswoche zu einem plötzlichen kardiorespiratorischen Kollaps führen kann. Da SUPC mit […]
Das Vermeiden, Erkennen und angemessene Versorgen von Geburtsverletzungen erfordert ein Verständnis der Verbindungen von Struktur- und Bewegungselemente. Sie stehen unter Zug und sind in ihrer Funktion integriert. Bei der […]
Sie möchten als Hebamme die physiologischen Prozesse sowie das »gesunde Gebären« fördern und die Schwangere und Gebärende in ihren Ressourcen bestärken? Dann ist der Ansatz der Salutophysiologie – ein Konzept, […]
Mit welchen Methoden lässt sich die fetale Herzaktion korrekt erfassen und beurteilen? Nicht nur die Frage, welche Methode die richtige ist, ist verwirrend: CTG, Doppler, Auskultation? Sondern auch, wann, bei […]
Die Position der Gebärenden kann erheblichen Einfluss auf den Geburtsverlauf nehmen. In aufrechten und in Vierfüßler-Haltungen sind die Kontraktionen oft stärker, regelmäßiger und evtl. häufiger. Auch der Wehenschmerz kann durch […]
Staude Akademie
Ob Einzel-Buchungen oder Team-Schulungen - Sie erreichen uns Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 16.00 Uhr, Freitag von 8:00 bis 14:00 Uhr.